Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns.
Früher haben die Großen die Kleinen vernascht, jetzt verschlingen die Schnellen die Langsamen.
Viele Kinder sind deshalb so verzogen, weil man Großmütter nicht übers Knie legen kann.
Gewöhnlich bekommt dieser Mann den Mund nicht auf. Spricht er aber, dann trifft er ins Schwarze.
Wir brauchen ein Mistbeet für Initiativen, aber wir haben eine Betonlandschaft von Ideologien.
Alles in der Welt kann dem Menschen genommen werden, nur das eine nicht: was er gegessen hat.
Man gibt Almosen, um der Not abzuhelfen, aber nicht, um die Faulheit auf die Weide zu treiben.
Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
Ich lebe in jener Einsamkeit, die peinvoll ist in der Jugend, aber köstlich in den Jahren der Reife.
Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat.
Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.
Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
Ich bevorzuge junge Männer. Sie wissen zwar nicht, was sie tun. Aber sie tun es die ganze Nacht.